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Wahnsinn, dass sind die grausamsten medizinischen Behandlungen der Geschichte! 

Wahnsinn, dass sind die grausamsten medizinischen Behandlungen der Geschichte!

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Wahnsinn, dass sind die grausamsten medizinischen Behandlungen der Geschichte!

Wenn du krank wirst, dann gehst du natürlich zum Arzt, in der Hoffnung, dass du schnellstmöglich wieder gesund wirst. Bei den früheren medizinischen Behandlungsmethoden hingegen, empfahl es sich, erst gar nicht krank zu werden. Wir haben euch krasse Behandlungsmethoden zusammengestellt, bei denen euch die Haare zu Berge stehen werden.

Aderlass

Der Aderlass ist eines der ältesten bekannten Heilverfahren. In der alten indischen Medizin werden bis zu 700 Gefäße betitelt, die wie eine Art „Kanalsystem” im Menschlichen Körper verlaufen und somit den Transportweg des Blutes nachvollziehbar machen. Die Lehre von den 4 Körpersäften, also Blut, Schleim, Galle und Luft, nahm u.a. der griechische Arzt Hippokrates (460 v. Christus) auf und kam zu der These, das eine fehlerhafte Zusammensetzung der Körpersäfte (Dyskrasie) sowie die Blutfülle (Plethora) Ursache für Erkrankungen sind. Der Aderlass gehörte zur Heilung, aber auch zur Vorbeugung für Hippokrates unmittelbar dazu. Der Gynäkologe Bernhard Aschner erforschte um 1920 – 1930 die noch heute gültigen und angewandten Indikationsstellungen. Er prägte das moderne Verständnis vom Aderlass; dadurch wurde der (Wieder-)eintritt in die Naturheilmedizin eröffnet.

Quecksilber gegen Syphilis

Seit 60 Jahren kann Syphilis mit Penicillin behandelt und sogar geheilt werden. Früher gab es rabiatere Behandlungsmethoden, weswegen ich mich überhaupt damit beschäftige. Denn bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Patienten am ganzen Körper mit Quecksilber eingerieben. Die Folge dieser Behandlung führte wahrscheinlich zu deutlich schnellerem Verfall als die Syphilis selber. Die Haare fielen aus, dann die Zähne, bis schließlich das Nervensystem und alle Körperfunktionen aussetzten. Nicht wenige Patienten dürften von ihren Ärzten umgebracht worden sein, bevor die Krankheit sie dahin raffte.

Trepanation

Die Schädeltrepanation (griech. trypanon bohren) ist der älteste belegbare chirurgische Eingriff, der durch Schaben, Bohren oder Schneiden vorgenommen wurde. Schädelfunde in Südamerika und Europa belegen, dass Trepanationen ab der Jungsteinzeit aus medizinischen Gründen gegen Epilepsie und chronische Kopfschmerzen durchgeführt wurden. Eine religiöse Erklärung ist, dass Dämonen durch die geschaffene Öffnung entweichen oder umgekehrt positive Geistwesen in die Personen eindringen können. Die Überlebensrate wird aufgrund der Kallusbildung an den Knochenrändern der Fundstücke auf 55 – 75 % geschätzt.

Tabakklistier

Tabakklistiere wurden bis ins 18. Jahrhundert zur Wiederbelebung von Ertrunkenen eingesetzt. Bereits seit der Entdeckung der Neuen Welt wurde die Pflanze auch in Europa als medizinisches Heilmittel genutzt. Wegen seiner angeblich austrocknenden Wirkung kam er in unterschiedlichen Formen zum Einsatz: als Salben, Öle oder Rauch. Um einen ausgewogenen Säftehaushalt des Körpers herzustellen, waren Klistiere bereits bei Badern im 16. Jahrhundert im Einsatz.

Cox’ Schaukel

Die vom englischen Nervenarzt Joseph Mason Cox (1763-1818) erfundene Schaukel diente dazu, psychisch Kranke um die eigene Achse rotieren zu lassen. Der von Cox entwickelte Apparat hatte gegenüber verschiedenen Vorgängermodellen den Vorteil, dass der Patient nach hinten geneigt im Sitz lag.

Die Folgen der Behandlung waren Schwindel, Übelkeit und Erbrechen – und wohl auch gehörige Angst bei den Patienten vor einer Wiederholung der Prozedur. Durch das Verfahren sollten Patienten kontrollierbarer oder zugänglicher für Argumente gemacht werden und nicht ganz zufällig besteht eine Ähnlichkeit mit der Foltermethode des Waterboardings.

Lobotomie bei psychisch Kranken

Erst im letzten Jahrhundert nahm die Lobotomisierung psychisch Kranker ein ungeahntes Ausmaß an. Bei der vom amerikanischen Arzt Walter Freeman entwickelten einfacheren Ausführung der Heilmethode wurde dem Patienten eine Art Eispickel unterhalb des Lids am Augapfel vorbei in die Augenhöhle gebohrt, der Schädelknochen durchstochen und mit einer Klinge “nach Gefühl” im Gehirn herum geschnitten – und zwar so lange und gründlich, bis sein waches Opfer erste Ausfallerscheinungen zeigte.Zurück blieben leichte Hämatome am Auge und Patienten, die ihr weiteres Leben oft damit verbrachten, teilnahmslos die Wand anzustarren. Ziel bei dieser Prozedur war es, diverse Störungen von Schizophrenie bis zur antisozialen Aufsässigkeit zu behandeln. Oder zumindest soweit abzumildern, dass die Patienten den Angehörigen oder Pflegekräften nicht mehr zur Last fielen.Insgesamt dürften im 20. Jahrhundert übrigens über 50.000 Menschen einer Lobotomie unterzogen worden sein, allein 3.439 davon gingen angeblich auf Freemans Konto.

 

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